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Paternoster fahren mit dem Finanzminister |
Am letzten Mittwoch, den 31.08.2011 war es soweit: das Stormini-Kinderparlament 2011 startete nach Kiel, um dort den Landtag und den Finanzminister des Landes Schleswig-Holstein, Rainer Wiegard, zu besuchen. Herr Wiegard hatte das Parlament bei Stormini in Bargfeld-Stegen besucht und es spontan zu sich nach Kiel eingeladen.
Nach ihrer Ankunft im Finanzministerium konnten sich die Parlamentarier erstmal bei Kartoffelsalat und Frikadellen stärken. Herr Wiegard war sehr erfreut, dass die Stormini Kinder zu ihm kommen konnten. Nach dem ersten Hunger wurden viele Fragen gestellt. Wie lange arbeitet ein Minister am Tag? Hat ihnen Stormini gefallen? Was macht ein Finanzminister eigentlich den ganzen Tag? Auf die Frage: "Ist es auch mal langweilig?" gab es ein klares "Nein"! Selbst in Parlamentssitzungen kann es auch bei weniger wichtigen Themen schnell um Geld gehen. "Und immer dann muss der Minister hell wach sein", erklärte Herrr Wiegard den Kindern, "denn es wird immer eher zuviel als zu wenig Geld ausgegeben." Eric (12) aus Jersbek meldete sich auf die Frage: "Möchte jemand von Euch mal Finanzminister werden?" Bei soviel Mut durfte Eric auch als erster auf dem Chefsessel im Büro des Finanzministers sitzen. Danach ging es ins Landeshaus und Marie (13), die Stormini Bürgermeisterin aus Bad Oldesloe, setze sich gleich auf den Regierungssessel von Peter Harry Carstensen. Nach dem das Rednerpult in richtiger Höhe war, bedankte sich Marie professionell für das Vertrauen bei ihrer Wahl. Das einfache, storminische Steuersystem hatte Herrn Wiegard begeistert, aber seinem Wunsch, es bei Herrn Schäuble vorzustellen, war das Parlament bisher noch nicht nachgekommen. Nach zwei gemeinsamen Stunden gab es noch einen letzten Wunsch der Kinder: „ Dürfen wir bitte mal diesen bunten Aufzug fahren,“ fragte Alexander (9) aus Bad Oldesloe. „Ja es geht, aber nur mit einem Erwachsenen,“ so der Minister. Und schon fuhren Herr Wiegard und die KJR Begleiter/-innen Ute Sauerwein-Weber und Ansgar Büter-Menke mit den Kindern im denkmalgeschützten Paternoster ihre Runden. Zum Abschied winkten uns Herr Wiegard und sein Team noch zu, und Neele (11) aus Bargteheide sagte zufrieden: „Da hab ich aber viel zu erzählen, wenn ich nach Hause komme.“ Auf die Frage was denn das Beste war, sagte sie: „Paternoster fahren mit Herrn Wiegard!“

